Trainingsfahrt, Regenfahrt und Rennsport vom Feinsten in Brilon

Alme und unsere Dorfgemeinschaft können sich sehen lassen. Hier ist eigentlich immer was los, oder wir machen was los. Und eigentlich sollte es am heutigen Donnerstag eine ganz normale Trainingsfahrt werden. Eigentlich.

Aber das Wetter hatte offenbar etwas dagegen.Bei Nieselregen und kräftigem Gegenwind wurde schnell klar: Heute geht es den Almer Radsportlern weniger um Trainingskilometer, sondern mehr um die Frage, wer am Ende noch trockene Kleidung besitzt.

Die geplante Runde wurde daher kurzerhand und sehr vernünftig deutlich abgekürzt. Schließlich wollten wir beim anschließenden Besuch des Sauerlandradrennens in Brilon nicht aussehen wie frisch aus dem Wasser gezogen.

In Brilon angekommen, erwartete uns dann ganz andere Radfahr-Action: Zeitfahren statt Trainingsrunde. Rund um die Startszenarie herrschte ordentlich Betrieb. Im internationalen Fahrerlager auf dem Parkplatz an der Marktstraße wurde ausgiebig geschaut, gefachsimpelt und natürlich kontrolliert, ob die Profis auch wirklich alles richtig machen. 😉

Natürlich durfte dabei ein Treffen mit unserem Sponsor Stefan Penno vom Rennstall Rembe nicht fehlen. Zwischen Rennrädern, Helfern und jeder Menge Trubel konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Rennatmosphäre hautnah erleben.

Auch die Zuschauer ließen sich vom Wetter nicht abschrecken. Zahlreiche Radsportfans waren vor Ort und sorgten für eine würdige Kulisse. Sogar der Briloner Bürgermeister ließ sich das Spektakel nicht entgehen – und hatte später noch die ehrenvolle Aufgabe, die Siegerehrung vorzunehmen.

Was für eine tolle Idee, ein solches Sportereignis von internationaler Relevanz ins Sauerland nach Brilon zu holen.

Aus heimischer Sicht gab es ebenfalls Grund zur Freude: Lokalmatador Miguel Heidemann (Rennstall Rembe) raste über die 13,5 Kilometer und belegte mit einer Zeit von knapp über 17 Minuten einen hervorragenden zweiten Platz. Ihm konnte selbst der starke Gegenwind nicht viel anhaben.

Ein ganz besonderer Dank geht an Jannick Janßen für die Organisation und die Einladung zum Zeitfahrevent sowie natürlich an Stefan Penno für die kulinarische Seite der Veranstaltung.

Text und Bilder Peter Pannenbäcker